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Eheversprechen / Treuegelöbnisse

Textbeispiele, Vorlagen & Tipps

10 persönliche Treuegelübde / Vermählungsworte

Textvorlagen für selbst formulierte Eheversprechen, die Braut und Bräutigam bei der Trauung lesen können - am Altar der Hochzeitskirche, am Trautisch des Standesamtes oder beider freien Trauung.

Braut und Bräutigam können es bei dem einfachen "Ja" belassen. Das genügt in der Kirche und im Standesamt sowieso. Doch immer mehr verbreitet es sich, dass sich die Brautleute im Rahmen der Hochzeitszeremonie gegenseitig ausführlich ihre Liebe und Treue bekennen.

Aus den Texten offizieller Trauversprechen, aus Liebesgedichten und aus Vorlagen, die sie im Internet finden, können die Brautleute ihr eigenes Versprechen "zusammenbasteln". Hier sind Beispiele für solche persönlichen Vermählungsworte.

Erstes Beispiel für ein eigenes Trauversprechen

Diese beiden ersten Texte für ein Trauversprechen sind inhaltlich eng an traditionell kirchliche Vermählungsworte angelehnt. Braut sowie Bräutigam können ihren Text nacheinander lesen, nachdem beide die Traufrage mit Ja beantwortet haben.

Ich, »Sonja«,, wähle dich, »Sven«, zum Ehemann, als Begleiter schönster Zeiten, als Tröster trauriger Stunden, als bester Freund bis ans Ende aller Zeit. Lass uns gemeinsam tragen, was immer unser Leben auch an Traurigkeit und Sorge bringen wird. Lass uns gemeinsam teilen, was immer unser Leben an Gutem, an Freude und Glück bringen wird. Mit diesen gesprochenen Worten und all den Worten, die noch in meinem Herzen liegen, sage ich Ja!, nehme ich dich zum Ehemann und verbinde mein Leben mit deinem - für immer. (Sie steckt den Ring an seine Hand!)

Der Bräutigam kann denselben Text wiederholen, den die Braut gesprochen hat, oder mit ähnlichen Formulierungen antworten, wie den folgenden.

Ich, »Sven«, wähle dich, »Sonja«, zu meiner Ehefrau. Ich will dich achten, umsorgen, lieben, mit dir meine Wege durch das Leben gehen in guten und ebenso in harten Zeiten, als Freund, als Begleiter, als Partner. Was immer ich kann, will ich dir schenken, damit unser Glück sich gemeinsam erfüllt, ein Leben lang. (Nimm diesen Ring als Pfand! / Er steckt ihr den Ring an!)

Ringtausch & Eheversprechen

Zwei HochzeitsringeDas obige Beispiel zeigt, dass man das Trauversprechen mit dem Ringwechsel verbinden kann. Andererseits kann der Ringwechsel auch getrennt vom Trauversprechen vollzogen werden. Hat man einen ausführlichen Vermählungsspruch gelesen, so folgt nicht noch ein Text zur Bedeutung der Ringe. Der Ringwechsel geschieht dann wortlos oder nur mit einem Satz, der z.B. so lautet: "Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue!"

 

Zweites Beispiel für ein eigenes Treueversprechen in der Hochzeitsmesse

Diesen Zuspruch lasen sich Braut und Bräutigam abwechselnd in der Hochzeitsmesse vor. Vorher hatten sie das offizielle Treuegelöbnis dem Priester nachgesprochen.

Der Bräutigam liest:

So möchte ich, dass wir miteinander leben: /
Süchtig nach uns - aber nicht eifersüchtig /
stolz aufeinander - aber nicht überheblich.

Die Braut liest:

Ich möchte , dass wir stets füreinander da sind /
aber dabei nicht nur an und denken /
und nicht gefesselt aneinander.

Bräutigam:

Ich möchte, dass wir uns achten und vertrauen /
treu sind und füreinander sorgen /
uns vergeben und immer wieder zueinander finden.

Braut:

Ich möchte , dass wir uns immer lieben /
und immer wieder neu.

Braut und Bräutigam sprechen gemeinsam:

So soll es bleiben – solange wir leben /
Dazu helfe uns Gottes Segen.

Dritter Beispieltext für ein Trauversprechen

Auch so kann das Treuegelöbnis des Hochzeitspaares lauten

Dieses Trauversprechen ersetzte in einer kirchlichen Trauzeremonie das offizielle Treuegelöbnis. Dies war möglich, da es nicht nur eine Liebeserklärung ist sondern die beiden Grundbedingungen für Treuegelöbnisse einer kirchlichen Trauung sind enthalten: 1: "Nur mit dir!" und 2: "Für immer (bis zum Tode)!"

 

Der Bräutigam liest:

Wie habe ich mich nach dir gesehnt, habe geträumt, einen Augenblick dir nahe zu sein.

Der Augenblick hat mich schon glücklich gemacht, doch er ist mir nicht mehr genug - selbst eine Stunde ist nicht mehr genug, ein Tag ist nicht mehr genug.

Ein Leben lang muss es schon sein. Darum sage ich ja, ja, ich nehme dich aus Gottes Hand, ich will dich lieben, dich achten und dir treu sein, solange ich lebe.

Die Braut liest dieses Trauversprechen:

Ich fühlte mich hingezogen zu dir, wollte dir nahe sein. Nun bist du ein Teil von mir. Ich bin ein Teil von dir, so nahe sind wir uns nun.

Mein Leben ist neu durch dich. Darum sage ich ja, ja, ich nehme dich aus Gottes Hand. Ich will dich lieben, dich achten und dir treu sein, solange ich lebe.

 

Trauversprechen ist nicht nur Liebeserklärung

BrautkussWie Sie auch an diesem Beispiel sehen, beinhaltet ein Trauversprechen immer auch ein Gelübde. Ohne solch ein Gelöbnis ist es kein "Trauversprechen".

Beschreibungen wie "Du bist so schön! " / "Du bist so klug!" / "Bei dir bin ich glücklich!" / "Seit wir uns kennen, hat sich mein Leben verändert!" / "Du bist so ein guter Papa für unsere Tochter!" / "Ich liebe dich so sehr!" erfüllen diesen Anspruch nicht. Das sind Lobgesänge auf die Liebe und den Partner, die durchaus schön und sinnvoll sind - doch nicht als Trauversprechen im Ablauf der Trauzeremonie. Solche Rückblicke auf den gemeinsamen Weg und die Beschreibung der unsagbaren Liebe, die man empfindet, können die Ansprache des Standesbeamten oder die Predigt ergänzen. Ebenso kann ein solcher Text den Tortenanschnitt oder den Hochzeitstanz eröffnen.

 

Vierte Vorlage für ein Eheversprechen

Die Namen des Partners / der Partnerin können hier noch eingefügt werden. Beide können denselben Text lesen oder einer sucht sich einen anderen Text aus.

Ich wähle dich! Du bist der, an dessen Seite ich leben möchte, in dessen Armen ich schlafen möchte. Ich will das Glück, für dein Herz sein und Nahrung für deine Seele. Mit dir möchte ich meine Wege durch das Leben gehen. Wir werden miteinander älter werden, wir werden uns verändern, doch unsere Liebe wird bleiben bis ans Ende aller Zeit. Das will ich, weil ich dich unsagbar liebe!

 

Fünfte Idee für ein Ehegelübde

Braut und Bräutigam geloben sich gegenseitig die Treue

Ein Paar formulierte folgenden Text, den beide Ehepartner so im Hochzeitsgottesdienst vor dem Altar lasen, bevor Sie sich die Ringe ansteckten.

Braut und Bräutigam lasen nacheinander diesen Text:

Ich möchte mit Dir durch unser kommendes gemeinsames Leben gehen, vorsichtig die ersten Schritte machen, / dann und wann einen großen Sprung wagen und vielleicht auch ab und zu ein Stück des Weges wieder zurück laufen.

Ich weiß, dass der Pfad, der vor uns liegt, nicht immer einfach zu finden ist, dass es viele Höhen zu erklimmen und manche Täler zu durchschreiten gilt.

Doch gleich wie es um uns herum aussieht, wie dunkel oder wie steil es sein mag, wie schwierig uns eine Entscheidung fallen wird, der richtigen Richtung zum Ziel zu folgen - ich werde stets an Deiner Seite sein.

Ich möchte Dir ein guter Freund (eine gute Freundin), und ein verlässlicher Gefährte (eine verlässliche Gefährtin) sein. Ich möchte Dir Sicherheit, Kraft und Freiheit geben, deine eigenen Schritte zu tun. Deshalb lass‘ uns jetzt mit Gottes Segen gehen.

So haben unsere Vorhaben eine Chance, zu gelingen.

Versprechen ist Versprechen

Ein Text, der die Bezeichnung "Trauversprechen" / "Treuegelöbnis" / "Ehegelübde" trägt, sollte in erster Linie wirklich ein Versprechen bzw. ein Gelöbnis sein. Eine reine Liebeserklärung kann es auch sein, wenn vorher das Jawort oder ein offizielles Trauversprechen gesprochen wurde..

 

Sechstes Beispiel für ein Treuegelöbnis

Eine Textvorlage für eine Liebeserklärung vor dem Traualtar

Dies ist eine Liebeserklärung die in der Hochzeitskirche von Braut und Bräutigam gelesen wurde. Sie lasen diesen Text nachdem Sie mit "Ja" auf die Traufrage des Pastors geantwortet hatten.

Bräutigam liest:

Gott hat mich geschaffen, / Gott hat dich geschaffen, / ohne ihn sind wir atemlos und leer.

Braut liest:

Er führte unsere Wege zusammen, / er hat dich mir geschenkt, / nun mag ich nicht mehr ohne dich leben.

Braut und Bräutigam lesen gemeinsam:

Nun gehören wir untrennbar zusammen!

Bräutigam:

Dass wir uns achten, / dass wir uns treu sind, / dass wir uns immer beistehen,

Braut:

dass wir uns vergeben,/ dass wir uns umeinander sorgen, / dass wir füreinander da sind,

Bräutigam:

dass wir auf Gott vertrauen / und uns in ihm geborgen fühlen, / dass wir einander vertrauen / und uns Halt geben.

Braut und Bräutigam lesen gemeinsam:

Das wünschen wir und versprechen wir uns!

Braut:

Dies alles und noch viel mehr / geschieht wie von selbst in unserer wunderbaren Liebe.

Bräutigam:

So soll es bleiben / ein Leben lang.

Das Traubekenntnis darf nicht zu lang sein!

Im Rahmen des gesamten Ablaufs der Trauung ist die eigentliche Trauzeremonie der Mittelpunkt und Höhepunkt. Dazu gehören: Traufrage & Jawort & Trauversprechen & Brautkuss & Trausegen & ggf. Entzünden der Hochzeitskerze.

Das Trauversprechen ist also nur ein Teil der Trauzeremonie. Es sollte sich in die feierliche Zeremonie einfügen und diese nicht überlagern. Zunehmend beobachte ich Trauversprechen / Treuegelübde die mehrere Minuten lang sind. Da erzählen sich die Brautleute gegenseitig die ganze Liebesgeschichte und wie sie sich lieben und und und das will nicht enden.

So bitte nicht!

Ein Trauversprechen kann kürzer als eine Minute dauern. Was darüber hinausgeht ist schon zu lang und bereichert die Zeremonie nicht, sondern zerstört sie, wie dieses Negativbeispiel auf YouTube zeigt: So geht es natürlich nicht!

Eher so!

Das folgende Beispiel überschreitet die Minutengrenze etwas (einige Abschnitte könnte man auch beim Tortenanschnitt vorlesen) doch lassen Sie sich davon inspirieren: So geht es durchaus.

 

Siebtes Beispiel für eine Trauerklärung

Ein solches Traubekenntnis kann im Standesamt, am Altar der Kirche, am Trautisch einer freien Trauzeremonie gelesen werden. Es passt auch, wenn Braut und Bräutigam sich vor dem Anschneiden der Hochzeitstorte oder vor dem Hochzeitstanz ihre Liebe in dieser Weise bekunden.

Braut:

Seit wir uns das erste mal nahekamen, bin ich erfüllt von Glück. ich spüre in jedem Augenblick: Du gehörst zu mir!

Bräutigam:

Ohne dich kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen. Ich bin so dankbar, dass unsere Wege sich trafen.

Braut:

Mein Leben möchte ich mit dir verbringen. Ich werde nie das Gefühl haben, etwas zu vermissen oder zu verpassen, solange du bei mir bist. Mit dir ist mein Leben erfüllt.

Bräutigam:

Ich verspreche dir, dass mir dein Glück immer am Herzen liegen wird und ich immer zu dir gehören werde.

Braut

Ich verspreche, dass ich in guten und in schweren Zeiten für dich da sein werde - ein Leben lang.

Bräutigam:

Ich liebe dich von ganzem Herzen und gebe dich nie mehr her und das will ich dir an jedem Tag unseres gemeinsamen Lebens beweisen.

Brautpaar küsst sich

 

Achte Textvorlage für ein Versprechen zur Hochzeit

Sie:

Ich möchte das Beste sein, dass dir je im Leben je passiert ist. Ich werde also für dich da sein, wenn du mich brauchst. Ich möchte dich unterstützten und bestärken in allen Dingen, die dir wichtig sind. Bei mir darfst du sein, wie du bist, du brauchst dich nicht zu verstecken. Lache, weine, träume, spinne - je nachdem, wie dir zumute ist. Ich möchte, dass du dich bei mir frei fühlst.

Er:

Ich möchte alles tun, was nötig ist, um dich glücklich zu machen. Denn auch ich bin so glücklich und dankbar durch dich. Ich möchte dir nahe sein in allem Glück aber auch in Traurigkeit, in Gesundheit und Krankheit, in Stärke und Schwäche. Ohne Worte werde ich wissen, was in dir vorgeht. Nie sollst du sagen müssen: Keiner ist da, der mich versteht.

Sie:

Ich möchte dir Rat geben, wenn du nicht weiter weist, dir zuhören, ob du Freudiges zu berichten hast oder Trauriges. Ich werde spüren, wenn du mich brauchst, dir beistehen, wenn du Rückhalt benötigst. Nie sollst du sagen müssen: Ich bin ganz allein.

Er:

Wir gehören untrennbar zusammen. So soll es sein ein Leben lang!

 

Nacheinander oder im Wechsel lesen?

Die Beispiele auf dieser Seite zeigen, dass die Brautleute ihre Versprechen entweder nacheinander abgeben oder Vermählungsworte im Wechsel sprechen.

Lesen beide Brautleute denselben Text?

Die offiziellen Trauversprechen der Kirchen sehen vor, dass Braut und Bräutigam sich denselben Text zusprechen. Doch Sie sehen an den Textvorlagen auf dieser Seite: Die Braut kann etwas anderes versprechen als der Bräutigam - doch wenn sie nacheinander ihr Versprechen ablegen, so sollten sich die beiden Texte inhaltlich und bezüglich der Länge ähnlich sein. Sprechen beide im Wechsel, so können sich die Textabschnitte inhaltlich ergänzen.

 

Neuntes Beispiel für ein Versprechen am Traualtar

Dieser Text passt ebenso zur standesamtlichen wie auch zur freien Trauung. Der Bräutigam kann denselben Text lesen oder sich einen anderen Text (von dieser Seite aussuchen). Liest der Ehemann denselben Text wie seine Frau, so nimmt er natürlich die nötigen Änderungen vor: Ich Marina Samuel, nehme dich, Samuel Marina, zu meinemr Ehemann Ehefrau. ...

Ich, Marina, nehme dich, Samuel, zu meinem Ehemann. Ich möchte weiterhin so glücklich sein, wie ich bin seit wir uns kennen. Ich werde immer dein größter Fan sein und alle Geheimnisse mit dir teilen. Auf mich kannst du dich verlassen, wie auf niemanden sonst in dieser Welt. Mit dir möchte ich eine Familie gründen. Ich werde alles Mögliche dafür tun, dass darin Freude, Geduld, Verständnis und Liebe herrschen. Wir werden miteinander alt und was immer wir noch werden, wir werden es gemeinsam. Ich will dich treu lieben, natürlich in aller Freude, aber auch in jeder Traurigkeit. Was immer die Zukunft uns bringen wird, unsere Liebe lebendig bleiben, jeden Tag neu, dafür werde ich all meine Phantasie aufbringen. Ich habe meine Hand in deine gelegt, so lege ich auch mein Leben in deine Hand.

 

Zehnte Textvorlage für ein persönliches Trauversprechen

Ich liebe dich bedingungslos, ohne jeden Zweifel und ohne jegliches Zögern. Ich verspreche, dich weiterhin zu lieben, dich zu ermuntern, dir zu trauen und dich zu achten, so wie du bist.

Als Familie werden wir ein Heim schaffen, das geprägt ist durch miteinander Wachsen, zusammen Spass haben, voneinander Lernen, gemeinsam Lachen und das durchzogen von Liebe, Treue, Respekt und gegenseitigem Mitgefühl. (So soll es sein - ein Leben lang / Nimm diesen Ring als Beleg für Versprechen!)

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