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| Sie sind hier: Das Paar / Ringtausch Texte Seite 1 von 2 > zurück zur Startseite Der "Ringtausch" innerhalb der kirchlichen TrauzeremonieWer bringt die Ringe in die Kirche? Wie und wann steckt man sich die Trauringe an? Beispiele für Texte, die Braut und Bräutigam beim Ringwechsel sprechen können.Hier auf Seite 1: > Die Ringe bei der kirchlichen Trauung > Das gegenseitige Anstecken der Trauringe > Texte - Das kann man beim gegenseitigen Anstecken der Ringe sagen Auf der nächsten Seite steht alles zur symbolischen Bedeutung der Hochzeitsringe Was ist ein Symbol allgemein? Welche symbolische Bedeutung haben Ringe allgemein? Wie wurde der Ring zum Zeichen der Liebe - Eine Geschichte? Der Brauch, sich einen Trauring anzustecken und seine Bedeutung
Wie kommen die Trauringe in die Kirche?Die Ringe werden entweder vorher abgegeben ... Zumeist ist der Ablauf dieser: Der Bräutigam oder ein Trauzeuge bzw. eine Trauzeugin bringen die Hochzeitsringe mit in die Kirche. Schon vor Beginn des Gottesdienstes werden die Ringe dem Küster bzw. der Küsterin (Messner) ausgehändigt. Sie werden auf den Altar gelegt, wo sie bis zur Ringzeremonie bleiben. ... oder sie werden bereit gehalten Nicht überall werden die Ringe vorher abgegeben. Manche Pfarrer bzw. Pfarrerinnen handhaben es so, dass die Ringe bis zur Ringzeremonie beim Bräutigam bzw. beim Trauzeugen verbleiben. Ich rate allerdings davon ab, dass der Bräutigam die Ringe erst dann aus der Tasche zieht. Wo es nicht üblich ist, dass die Ringe vorher auf den Altar gelegt werden, sollten sie bei den Trauzeugen verbleiben und dann von denen dem Paar gereicht werden. ... oder die Trauringe werden beim Einzug feierlich in die Kirche getragen Es gibt auch den Brauch, dass ein Kind zum Einzug in die Kirche die Ringe vorweg trägt. Die Ringe sind dabei dekorativ auf einem Kissen befestigt. Dieses "Ringengelchen" gibt die Ringe entweder vorn am Altar ab oder hält sie bis zur Ringzeremonie fest und reicht sie dem Paar erst zum Ringwechsel. Wer reicht die Ringe dem Brautpaar? Im rahmen der Trauzeremonie hält der der Pastor bzw. die Pastorin die Ringe dem Paar hin und fordert zum Gegenseitigen Anstecken der Ringe auf. Dies geschieht nach dem Trauversprechen (Ja-Wort). In der katholischen Kirche segnet der Geistliche die Ringe zuvor. Bei evangelischen Trauungen ist ein solcher Segen unüblich. (Man segnet hier nur Personen, nicht Gegenstände.) In vielen Kirchen ist ein Ringtablett vorhanden. Vergewissern Sie sich vorher! Möchten Sie, dass Ihre Trauringe auf einem Ringkissen liegen, so müssen Sie für das Kissen wohl selbst sorgen.
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So steckt sich das Paar die Ringe gegenseitig an die HandNach dem Traubekenntnis / Trauversprechen (dem "Ja-Wort") bittet der Pfarrer bzw. die Pfarrerin das Paar, sich die Ringe gegenseitig anzustecken. Oft wird gefragt, ob der Bräutigam erst der Braut den Ring ansteckt oder umgekehrt. Wer beginnt also diese Zeremonie? Früher war es wohl selbstverständlich, dass der Bräutigam beginnt. Denn die Übergabe des Ringes (Siegelringes) an die Braut ist ein Ursprung dieses Brauchs. Doch diese Konvention sollte heute keine Rolle mehr spielen. Entscheiden Sie selbst! Sagt man etwas während des Ansteckens der Ringe?Sie müssen nicht ... Dieser sogenannte Ringwechsel kann schweigend geschehen. Es muss dabei nichts gesprochen werden, denn es ist eine Zeichenhandlung, deren Sinn man ohne Worte versteht. ... sie dürfen etwas sagen! Doch es ist auch schön, wenn sich Braut und Bräutigam einen Satz zusprechen. Das sollte allerdings wirklich nur ein Satz sein. Denn es ist eine symbolische Handlung, die man nicht mit zu vielen Worten "zuschütten" darf. Möchte man mehr sagen, so tue man dies vorher in der Form eines Trauversprechens bzw. Treuegelöbnisses. Viele Beispiele für solche Texte finden Sie auf meiner Seite hochzeitsfuesterer.de unter Liebeserklärungen am Traualtar. Wenn schon, dann bitte frei sprechen! Trauversprechen und andere Texte, die aus mehreren Sätzen bestehen, sollten Sie ablesen. Doch wenn Sie sich entscheiden, zum Ringwechsel etwas zu sagen, so müssen Sie frei sprechen! Wenn die Ringe im Mittelpunkt stehen, können Sie nicht auf ein Blatt Papier schauen! So geht es: Sie schauen Ihr Gegenüber an! Sie sprechen Ihren Ihren Satz und stecken danach erst den Ring an die Hand Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin. Kann man auch im Standesamt etwas sagen,
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IM NAMEN DER LIEBE Dieses Büchlein enthält Sprüche, Texte, Bilder zur Liebe. Da finden Sie sicherlich auch Worte, die Ihre Liebe ausdrücken! |
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"Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue!"
Das ist der am Häufigsten gesprochene Satz, beim beiderseitigen Anstecken der Hochzeitsringe vor dem Altar der Hochzeitskirche: "Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue".
Doch das Paar darf sich auch andere Formulierungen zum Ringtausch ausdenken.
"Ob ich nah bin oder fern,
dieser Ring möge dich jederzeit daran erinnern,
dass ich in Liebe und Treue bei dir bin."
Braut und Bräutigam können nacheinander auch dieses Beispiel sprechen, bevor Sie dem Partner den Ehering an den Finger stecken:
"Trage diesen Ring als Zeichen dafür,
dass meine Liebe zu Dir heil und unzerbrechlich ist.
Trag ihn auch als Zeichen dafür,
dass Gott unseren Liebesbund stets begleitet."
Auch diesen Spruch kann das Paar bei der beiderseitigen Ringgabe sagen und somit diese Worte für immer mit den Eheringen verbinden:
"Die
Liebe, die mich durchzieht,
und die Treue, die ich dir verspreche,
sei immer durch diesen Ring vor Augen."
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"Meine Wünsche für dich. Dieses Büchlein hat einen Wunsch auf jeder Seite - eingebettet in ein dazu passendes Bild. Geschenk an Hochzeitshelfer oder das Paar |
Der folgende Satz zeigt sehr gut, dass der Ring das Zeichen Ihrer Liebe ist:
"So rund, so heil, so endlos wie dieser Ring,
so soll meine Liebe stets sein; dazu helfe mir Gott."
Werden die folgenden Sätze, beim Ringtausch gesprochen, so bekommen Ihre Hochzeitsringe eine bleibende Bedeutung:
"Unsere Liebe sei immer glänzend,
heil und ohne Ende wie dieser Ring.
Sie sei auch so sichtbar, fassbar und kostbar wie dieser Ring.
Trag ihn als Zeichen meiner Liebe und Treue."
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Angebot von Dipl.-Päd. Pfarrer Frank Maibaum © bei: www.frank-maibaum.de / Stand: 22. Januar 2012 |