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Tipps zur Auswahl & zum Lesen eines Textes

Welche Texte für die Kirche?

Lesungen im Standesamt

Texte zum Hochzeitsempfang

Beim Lesen beachten!

Hochzeitslesung im Standesamt, in der Kirche und bei der Freien Trauzeremonie

Ob im Standesamt, in der Kirche, bei einer freien Trauung oder bei der anschließenden Hochzeitsfeier - es ist immer schön, wenn jemand einen passenden Text liest.

Bei der kirchlichen Trauung werden Bibeltexte sowie nichtbiblische Texte wie ein Gedicht oder eine Geschichte gelesen. Gedichte und Kurzgeschichten passen zur Trauung Im Standesamt, zur freien Trauzeremonie, zum Hochzeitsempfang und zur abendlichen Hochzeitsfeier.

Die Lesung in der Kirche

In jedem christlichen Gottesdienst werden biblische Texte gelesen. Es gibt keinen Wortgottesdienst und keine Heilige Messe ohne die Lesung von Texten aus der Bibel. So ist es auch bei der Trauung in der evangelischen wie auch katholischen Kirche.

Die Geistlichen, die den Gottesdienst (bzw. die Brautmesse) zur Trauung leiten, werden Bibelstellen für die Lesung aussuchen und selbst vortragen.

Doch es besteht auch die Möglichkeit, dass jemand aus dem Verwandtenkreis und Freundeskreis des Paares eine Lesung vorträgt - das kann eine Bibelstelle sein oder eine nichtbiblischer Text.

Wer liest einen Bibeltext, eine Geschichte, ein Gedicht oder den Trauspruch?

Überlegen Sie, wer aus Ihrem Freundeskreis, Bekannten- oder Verwandtenkreis einen Text in der Kirche lesen mag. Fragen Sie diese Person oder klären Sie dies auf einer Hochzeitsplanungsparty.

Eine solche Beteiligung am Ablauf der Trauzeremonie gibt der Hochzeitsfeier eine persönliche und lebendige Note.

Den Text für die Lesung müssen Sie natürlich frühzeitig aussuchen, damit das Lesen geübt werden kann. Besser: Das Brautpaar bittet die Freunde, eine Lesung auszuwählen, um damit überrascht zu werden.

Ich stelle Ihnen auf diesen Seiten biblische und nichtbiblische Texte vor. Wählen Sie als Brautpaar einen Text aus, motivieren Sie jemanden aus Ihrem Freundeskreis diesen Text zu lesen und schlagen Sie dieses Vorhaben im Traugespräch dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin vor.

Braut und Bräutigam müssen den Text nicht selbst auswählen. Es ist auch möglich, das Freunde bzw. Verwandte das Hochzeitspaar mit einer Lesung überraschen. Auch ein solches Vorhaben muss mit dem Pastor/der Pastorin vorher abgeklärt werden.

 

Die Mutter des Bräutigams leitete mit eigenen Worten die Lesung ein.

Sehr schön ist es, wenn die Lesung mit einigen persönlichen Worten eingeleitet wird, wie folgendes Beispiel zum biblischen Text "Hohelied der Liebe" zeigt.

"In einem Brief schrieb der Apostel Paulus vor nun fast zweitausend Jahren welche Ansprüche er an Liebe stellt. Erschreckt nicht vor diesen hohen Ansprüchen. Natürlich wird eure Liebe nicht so fehlerlos sein. Aber als idealer Maßstab können diese Sätze helfen, die Liebe für immer lebendig zu halten. Vor dreißig Jahren wurde dieser Text zu unserer Trauung vom Pfarrer gelesen. Wir möchten ihn nun an euch weitergeben."

Eine Lesung im Standesamt & bei der Freien Trauung

Die standesamtliche Trauzeremonie und auch der Ablauf der freien Trauung kann durch einen Lesetext angereichert werden, den Freunde bzw. Verwandte des Hochzeitspaares aussuchen und vortragen.

Als Lesung in diesem Rahmen eignet sich eine kleine Geschichte zu den Themen "Liebe", "Ehe" bzw. "Zusammenleben". Sie finden hier unter "Geschichten" etliche solcher Texte.

Wird bei einer solchen Trauzeremonie die Traukerze überreicht, so kann direkt zum Entzünden der Kerze ein Text zur Hochzeitskerze gelesen werden

Weiter: Lesung beim Hochzeitsempfang

Lesung beim Hochzeitsampfang
& bei der Hochzeitsfeier

Auch bei der Hochzeitsfeier und insbesondere beim Hochzeitsempfang kann eine Geschichte vorgetragen werden. Passend sind Liebesgeschichten. Hier ist es angebracht, die Geschichte mit einigen persönlichen Worten einzuleiten. Diese Einleitung kann allgemein sein:

"Ich habe eine Geschichte gefunden, die ich euch zwei mit auf euren Weg geben möchte."

Die Einleitung kann auch direkt zur Geschichte passen. So wird daraus eine Hochzeitsansprache der Eltern bzw. eine Hochzeitsrede der Trauzeugen. Hier z.B. zur Geschichte "Der Ewig Kleine Prinz und die Liebeserklärung":

"Ihr habt euch heute am Altar (am Trautisch des Standesamtes) ewige Liebe geschworen. Ihr wisst, dass viele der Paare, ein solches Versprechen nicht einhalten können. Eure Liebe ist so stark und unzerbrechlich, dass ich mir als euer Trauzeuge sicher bin, dass ihr auch in fünfzig Jahren noch sagt: Mit dir will ich mein Leben leben. Vorsorglich will ich euch eine Geschichte mit auf den Weg geben."

Das sollten die Leser & Leserinnen bedenken

Der Vortrag muss nicht perfekt sein!

Der Hochzeitsgottesdienst, die standesamtliche Trauung oder der Hochzeitsempfang sind eine Theatervorstellung - der Vortrag muss also nicht perfekt sein. Aber die technischen und akustischen Bedingungen müssen schon stimmen. Es ist zu schade, wenn die Lesung an der Hochzeitsgesellschaft nur "vorbei rauscht".

Das muss vorher geklärt werden!

Kirchen sind oft sehr groß; es muss hier vorher geprüft werden: Von welcher Stelle soll gelesen werden? Wie nah muss ich an das Mikrophon? Muss ich die Höhe des Mikrophons verstellen? Wie laut und wie langsam muss ich sprechen, damit man mich auch hinten versteht? Es gibt sicherlich die Möglichkeit, das Lesen in der Hochzeitskirche zu üben.

Der Trausaal im Standesamt ist zumeist so klein, dass ohne Mikrophon und Verstärkeranlage gelesen werden kann. Der gelesene Text richtet sich zwar zumeist an das Brautpaar, aber man spricht dennoch so laut, dass auch die Gäste in den hinteren Reihen den Text verstehen.

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