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B) Moderne, weltliche Lesungen zur Trauung

Diese Kurzgeschichten, erfundenen Legenden und Meditationen dienen als Lesungen und Reden bei der standesamtlichen und freien Trauung; bei der kirchlichen Trauung können sie eine biblische Lesung ergänzen. Die Texte wurden - wenn nicht anders angegeben - vom Pfarrer und Autor Frank Maibaum für "Das Traubuch" bzw. für diese Website geschrieben.

1) Der ewig kleine Prinz und die Herzen der Menschen

Der kleine Prinz, der vor vielen Jahren den Dichter Saint Exupéry begleitete, kommt in dieser Kurzgeschichte zurück, um mehr über die Liebe zu erfahren - eine moderne Lesung zur Hochzeit aus "Das Traubuch".

... Die Frau blickte den kleinen Prinzen an: „Du bist doch Experte in Sachen Liebe, was kannst du uns raten. „Ich?“, sagte der ewig kleine Prinz, „ich kenne mich in der Liebe nicht so gut aus wie ihr Menschen; Experte bin ich im Reisen, von Land zu Land, von Planet zu Planet, und durch die Zeit. Fasst euch an der Hand und nehmt auch meine. Ich nehme euch mit auf eine Reise durch die Zeit, eine kurze Reise nur.“ Kaum hatten sich ihre Hände berührt, da standen sie in einer Hochzeitskirche direkt vor dem Altar. „Ich liebe dich so sehr“, sprach der Mann, "ich werde dich lieben, immer, und ich werde da sein für ewig und länger; ich kann mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen", nahm ihre Hand und streifte den Ring auf ihren Finger. Sie nahm seine Hand und sprach: „Seit unsere Wege sich kreuzten ist mein Leben hell und glücklich; an deiner Seite möchte ich bleiben solange die Sterne leuchten, und bis der Himmel untergeht und Worte keinen Sinn mehr ergeben. Ich gebe alles dafür, dir zu sagen: Ich liebe dich, für immer"... Die ganze Geschichte lesen

 

2) Über das Glücklichsein

Der kleine Prinz, der vor vielen Jahren den Dichter Saint Exupéry begleitet hatte, war wieder auf die Erde gekommen, um mehr über die Menschen zu erfahren. Dazu setzte sich gern zu Menschen auf die Bank im Park. Da begegnete er denen, die innehalten, sich besinnen, ausspannen, zurück oder in die Zukunft blicken und sich zumeist einlassen auf ein Gespräch mit ihm.
"Wir sind zusammen alt geworden", sagte eine Frau.
"Wir sind unseren Lebensweg Seite an Seite gegangen, wie wir es uns vor vielen Jahren am Traualtar versprochen haben", ergänzte der Mann an ihrer Seite, "und wir sind dankbar und glücklich, immer noch glücklich."
"Gern lerne ich etwas über das Glücklichsein", sagte der ewig kleine Prinz. "Ich habe schon viel gelernt über Traurigkeit, über Sorge und Not der Menschen, wenig über das Glück. Ich spüre, ihr lebt glücklich miteinander, ihr strahlt es aus. Sicher ist euer Zusammenleben geprägt von Harmonie und ihr habt euch nie gestritten."
"Nie gestritten?", wiederholt der Mann, "wir …"
"Sehr oft", fiel ihm die Frau ins Wort. "Oh doch, auf unserem lagen gemeinsamen Weg haben immer wieder mal Meinungsverschiedenheiten ausgetragen. Dennoch blicken wir dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück; ja, wir sind glücklich."
"Dankbar seid ihr, weil es euch sicherlich immer gut ging. Ihr bliebt verschont von Krankheit und Schmerz, von Trauer und von Rückschlägen", sagte der kleine Prinz. "Das erklärt eure Zufriedenheit."
"Krankheit", antwortete der Mann, "davon können wir ein Lied singen."
"Und von Schmerzen", ergänzte die Frau, "auch von traurigen Zeiten."
"Ich dachte, ihr seid so glücklich, weil euer Leben verschont war von Sorge und Not. Doch ihr habt alle Höhen und Tiefen durchlebt", sagte der kleine Prinz. "Und doch sprecht ihr von Glück."
"Wenn ich auf unser Leben zurückschaue", sagte die Frau, "denke ich, wir sind noch heute so glücklich miteinander, weil wir stets dankbar waren, immer wieder dankbar."
"Welche steinigen Strecken miteinander auch zu überwinden sind", ergänzte der Mann, "Undank sollte nicht das Herz ergreifen. Das wäre ungerecht, ungerecht dem Partner gegenüber, mit dem man so viele wunderbare Strecken ging, und ungerecht Gott gegenüber, der uns so viel schenkte."
„Glück und Dankbarkeit gehören zusammen?“, fragte der kleine Prinz.
„Ich denke, Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel“, sprach der Mann. „Glücklich kann nur sein und bleiben, wer dankbar ist."
"Ich habe von euch viel gelernt über das Glück der Menschen“, sagte der ewig kleine Prinz. Und er wiederholte, um es sich zu merken: „Glücklich kann nur sein und bleiben, wer dankbar ist."

Die Geschichte stammt aus dem Buch „Liebe wird sein, Liebe, was sonst!“. Dort erschien sie als Trostgeschichte unter dem Titel "Aber der Dank bleibt". Für "hochzeit-trauung.de" wurde sie leicht abgeändert.

 

3) Der kleine Prinz und die Rose

Das Kapitel aus der Erzählung "Der kleine Prinz", das mit der Weisheit endet "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast" wird hier zusammengefasst, sodass es als Lesung für die Hochzeit geeignet ist - im Standesamt, in der Kirche oder auch bei der freien Trauung (aus "Das Traubuch")

... Der kleine Prinz kam zum Fuchs zurück. "Nun wirst du das Geheimnis verstehen," sagte der Fuchs, "das ich dir mitgebe; es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut; alles Wesentliche ist für das Auge unsichtbar." Der kleine Prinz wiederholte, um es sich zu merken: "Alles Wesentliche ist für das Auge unsichtbar." "Und da ist noch etwas", sagte der Fuchs, "die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, aber du darfst nie vergessen: Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.""Ich bin für meine Rose verantwortlich", wiederholte der Prinz, um es sich zu merken... Die ganze Geschichte

 

4) Der erste Trauring

Vor langer Zeit war es in Griechenland, lange vor unserer Zeitrechnung. Ein junges Paar liebte sich über alles. Doch noch bevor sie ein Ehepaar wurden, ergab es sich, dass der junge Mann eine weite Reise über das Meer antreten musste. Solche Reisen dauerten lange und waren gefährlich. Also wollte die Frau ihrem Liebsten etwas mitgeben, das ihn an sie erinnerte. So zerbrach sie den Ring, den sie als Schmuck an einer Halskette trug. Eine Hälfte dieses Ringes behielt sie bei sich. Die andere nahm ihr Liebster mit auf die Reise. Als er sein Ziel sicher erreicht hatte, sandte er diese Hälfte mit einem Kurier zurück. Seine Liebste war überaus glücklich, diese Ringhälfte zu erhalten. Sie setzte den Ring nun wieder zusammen. Wann immer sie den Ring betrachtete, wusste sie: Er ist in Gedanken bei mir und ich bin in Gedanken bei ihm. Es ist alles gut. Unsere Liebe ist heil und unendlich wie dieser Ring. Andere Verliebte folgten dem Beispiel dieses Paares; so wurde der Ring zum Zeichen für ungebrochene, unendliche Liebe. (Aus: Frank Maibaum, Das Traubuch)

 

5) Das Geheimnis des Eheglücks

Wie kommt es, dass es in einem kleinen Dorf in den Bergen nur glückliche Paare gibt - das alte Geheimnis lüftet diese Legende (aus Das Traubuch)

Nördlich von Rom, in den italienischen Abruzzen, liegt das Dorf Santo Stefano di Sessanio. In diesem Dorf erzählt man sich, dass vor langer Zeit, wohl schon zu Beginn des letzten Jahrtausends, eine alte Frau ihrer Enkelin an deren Hochzeitsfest ein Kästchen überreichte. Dazu sprach sie, so ist überliefert: „Du weißt, dass dein Opa und ich uns in jungen Jahren das Ja-Wort für ein gemeinsames Leben gaben. Bis ins hohe Alter lebten wir miteinander glücklich und zufrieden, bis Gott deinen Opa zu sich rief. Oft wurde ich nach dem Geheimnis unseres Glücks gefragt und ich verwies stets auf unseren Schatz. Der Schatz ist dieses Kästchen. Unsere Ehe ist manchmal an Grenzen gestoßen, sicherlich; dann schauten wir in das Kästchen und erhielten neue Kraft und Zuversicht, und vor allen Dingen öffneten sich unsere Herzen immer wieder füreinander. Der Inhalt dieses Kästchens war unser Geheimnis, möge dieser kleine Schatz auch eure Liebe für ewig erhalten.“ Das Kästchen wurde nun von Generation zu Generation weiter gegeben. Alle, die es besaßen, verband eine ungebrochene, glückliche Liebe... Die Geschichte weiter lesen

 

6) Wo der Himmel die Erde berührt

Bei dieser möglichen Hochzeitslesung handelt es sich um eine weit verbreitete, erfundene Legende eines unbekannten Autors.

Eine alte Legende erzählt, dass es da zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden, mit dem was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre ihres Zusammenlebens. Nichts und niemand konnte diese Liebe zerstören. Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo, in weiter Ferne, vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrsche. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst. Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren; doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war... Die Legende weiter lesen

 

7) Märchen und Legenden für die Trauung

Als Lesetext im Standesamt und bei der freien Trauzeremonie bzw. als zusätzliche, nichtbiblische Lesung kann auch altes oder modernes Märchen vorgetragen werden, wenn es etwas über die Liebe oder Bund der Ehe aussagt / Lebenspartnerschaft aussagt.

Die Bauerntochter hatte geheiratet. Es war ein wunderschönes Fest gewesen. Doch im grauen Alltag mit seinem Stress und verschiedenen Belastungen gab es nach einiger Zeit immer häufiger Streit zwischen den Eheleuten. Das Vertrauen war dahin. Eines Tages sagte der Mann zu seiner Frau: "Wir werden uns trennen. Doch ich erlaube dir, dass du das Liebste und Beste aus diesem Haus mitnehmen darfst." Die kluge Frau wartete, und als ihr Mann eingeschlafen war, holte sie einen Nachbarn. Beide trugen sie den Schlafenden in die Kutsche, und die Frau fuhr mit ihrem Mann davon. Als der Mann wach wurde, fragte er: "Wo bin ich?" Und seine Frau sagte: "Du hast gesagt: ich solle das Liebste und Beste mitnehmen und das habe ich getan, denn ich habe nichts Lieberes als dich." Da stiegen dem Mann die Tränen in die Augen. Er nahm seine Frau in die Arme und beide begannen aufs Neue ihr Leben miteinander zu teilen. (Gebrüder Grimm)

• Mehr Märchen und Legenden als Hochzeitslesung

 

8) Lesetexte zum Überreichen und Entzünden der Hochzeitskerze

Wenn die Brautkerze überreicht bzw. angezündet wird, kann dazu ein Text gelesen werden. diese Texte wurden eigens für "Das Traubuch" bzw. für "hochzeit-trauung.de" geschrieben.

Diese Kerze geben wir Euch mit auf den gemeinsamen Weg. Es ist nicht einfach eine Kerze. Es ist ein Symbol, ein Zeichen für all unsere guten Wünsche. / Euer Leben miteinander sei wie das Licht dieser Kerze: Es sei besinnlich und dennoch bunt froh, lebendig flackernd, voll wohltuender Wärme stets beweglich und voller Hoffnung und Phantasie! / Seid füreinander da, einfach so aus voller Liebe, ohne zu fragen, was es bringt. Ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Einfach so. So wie diese Kerze für Euch leuchtet, einfach so. / Euer Leben sei wie das Licht dieser Kerze: Fröhlich, feierlich, warm. Euer Leben sei ein Fest. / Zündet die Kerze manchmal an - erinnert Euch an unsere Wünsche, schaut und hört und liebt.

oder so:

Diese Kerze ist Zeichen der Liebe. Wir geben Sie Euch mit guten Wünschen mit auf den Weg. Zündet sie manchmal an - in Zeiten des Glücks, aber auch in Tagen der Traurigkeit. / Wir wünschen, dass das Licht der Kerze immer wieder Eure Herzen erwärmt, immer wieder das Vertrauen entfacht, den Mut zur Offenheit stärkt, Eure Phantasie anregt, damit die Liebe spannend und prickelnd bleibt. / Wir wünschen, dass das Licht dieser Kerze Zeichen für Eure Liebe bleibt. In diesem Licht soll immer wieder der Moment lebendig werden, in dem Ihr "Ja" zueinander sagtet, "Ja, ein Leben lang mit Dir!". / Wenn es mal nötig wird, so wünschen wir, dass das Licht der Hochzeitskerze alles verbrennt, was die Liebe gefährden kann. Sie verbrenne Argwohn, Eifersucht, das Nachtragen und Langeweile. Sie verbrenne Angst, Groll, Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit. Sie verbrenne bedrückende Gedanken und Sorgen über die Zukunft. / Zündet die Kerze immer wieder mal an. Sie gebe Euch Wärme, in der Ihr Eure Liebe genießen könnt. Und erinnere Euch, dass wir mit guten Wünschen bei Euch sind.

• Mehr Lesetexte & Wünsche zur Kerze

 

9) Wenn die Brautkerze spricht

Man kann die Hochzeitskerze selbst zum Brautpaar sprechen lassen. Die Verbindung zwischen sichtbarem Symbol (Kerze / Licht) und gleichzeitig gehörtem Text fördert die Aufmerksamkeit und wirkt besonders beeindruckend

Die Kerze ruft Euch dann still zu: Schaut mich an und erkennt an mir immer wieder neu, wie Liebe wirklich ist. / Ich leuchte einfach für Euch - und ich frage nicht nach einer Gegenleistung. / Ich schenke Licht, ich stelle dafür keine Bedingungen. / Ich bescheine sanft die Gegenstände im Raum und frage nicht, ob sie es verdient haben. / Ich strahle Wärme aus und gebe dabei viel von mir. / Ich bringe ein Leuchten in Eure Augen und Herzen. / Ich lasse mich immer wieder entzünden, bin nicht nachtragend. / Ich verschenke mich - ohne Angst, mich zu verausgaben. / Mein Licht ist wie ein kleines Wunder, stark und doch so empfindlich. / Ja, genauso ist Liebe. Als Symbol der Liebe werde ich Euch immer wieder daran erinnern. / Doch das alles bin ich nur durch meine Flamme. Ohne sie wäre ich nichts, nur ein Stück Wachs. / Schaut mich also an und erkennt auch: // Nichts geht über die Liebe und ohne Liebe wäre alles nichts." / Eure Hochzeitskerze - In Momenten des Glücks, aber auch in traurigen Stunden möge sie Euch an den heutigen Tag erinnern - Erinnern an diesen wunderbaren Augenblick, an dem Ihr "Ja" sagt, "Ja, mit dir, nur mit dir für alle Zeit!"

• Mehr Texte "Die Hochzeitskerze spricht"

 

10) Liebe Wünsche für das Brautpaar

Gute, liebe Wünsche kann man Braut und Bräutigam auch direkt im Rahmen der Trauzeremonie vorlesen. Hier sind einige Beispieltexte

Wir haben viele gute Wünsche für euren gemeinsamen Lebensweg. Wir könnten euch einfach - wie man es in manchen Märchen liest - großen Reichtum wünschen, viel Gold und Geld - doch das wünschen wir Euch nicht. Denn dann wäret Ihr nicht mehr so natürlich, wie wir Euch mögen. / Aber wir wünschen euch, dass Ihr immer euer gutes Auskommen, dass es euch nie am Wichtigsten mangelt und ihr bescheiden bleibt. // Wir wünschen euch auch nicht ein Leben ohne alle Krankheit und Traurigkeit - denn das gibt es nicht. / Dafür wünschen wir euch, dass ihr auch in schweren Stunden beieinander steht und immer einer für den anderen da ist. // Wir wünschen euch nicht ein Leben ohne alle Sorge und Arbeit. Und wir wünschen nicht, dass euch alles in den Schoß fällt, was Ihr Euch wünscht, denn das wäre zu langweilig. / Aber wir wünschen euch, dass euch die Hoffnung nie ausgeht und Ihr in jeder Lebenssituation gute Einfälle habt, die euch weiterhelfen. // I. Vor allem wünschen wir euch, dass eure guten Freunde euch nie allein lassen. / Wir versprechen euch schon mal, da zu sein, wenn Ihr uns braucht. / Alles erdenklich Gute wünschen wir euch!

oder:

Wir wünschen, / dass eure Herzen immer füreinander und miteinander schlagen - und doch jedes Herz seinen eigenen Rhythmus behält. / dass Ihr ein Leben lang aneinander festhaltet - und doch jeder für sich ein selbständiger Mensch bleibt. / dass euer Lebensweg eine gemeinsame Straße bleibt - und doch jeder eigene Pfade findet. / dass Ihr zumeist eines Sinnes seid - und doch jeder seine eigenen Gedanken hat. / dass Ihr gemeinsam Entscheidungen findet - und doch jeder seine eigene Meinung behält. / dass Ihr das Meiste gemeinsam macht - und doch jeder die Freiheit hat, sein eigenes Hobby zu pflegen. / dass Ihr viel Zeit für lockere Freude und Spass findet - und doch Besinnlichkeit, die euch hilft, auch Schmerz und Leid miteinander zu bestehen. / dass der Blick zurück bleibt, zu den Menschen, die euch bisher begleiteten - und Ihr doch immer einen festen Blick nach vorn habt. / dass Ihr stets eine wohltuende Nähe zueinander spürt - und doch auch nötigen Abstand voneinander habt. / dass Ihr miteinander fest verbunden seid - und doch jeder frei bleibt. / dass eure Liebe euch beflügelt - und sie euch gleichzeitig feste Wurzeln schenkt. / dass Ihr viele Stunden für gemeinsames Gespräch findet - und doch auch das miteinander Schweigen liebt. / dass Ihr auch miteinander streitet - und doch immer den Weg der Versöhnung findet, bevor der Tag sich neigt. / dass viel Spannung euer Leben beweglich hält - und euch gemeinsame Entspannung stets neue Kraft gibt.

• Mehr Lesetexte voller guter Wünsche

 

Die modernen Lesungen:

Prinz & Herzen

Prinz & Rose

Glück-Kästchen

Himmel küsst Erde

Märchen zur Liebe

Tipps zur Lesung

Weiter:

Alle biblischen Lesungen

Personen, die bei der Trauung einen Text lesen, sollten auf der folgenden Seite die Tipps zum Lesen beachten.