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Lassen Sie sich als Hochzeitspaar die Blumen schenken! Üblicherweise ist es heutzutage so, dass sich Braut und Bräutigam neben all den anderen Dingen, die sie zu organisieren haben, auch um den Blumenschmuck kümmern. Das ist eine weitere aufwändige Aufgabe, denn das Paar muss sich abstimmen, Blumen müssen bestellt werden (evtl. muss man dazu Blumen verschicken) etc. Warum geben Sie diese Aufgabe nicht ab und vertrauen darauf, dass Ihre Freunde wissen, was Ihnen gut tut und was passend und schön für Sie ist. Denn wenn man den Freundeskreis dazu einspannt und jeder nur eine Blume mitbringt, kommt ein bunter Altarschmuck zusammen, der zudem eine starke symbolische Aussagekraft hat. Altarblumen sind Geschenk an Gott und Zeichen guter Wünsche! Blumen auf dem Altar sind ja eigentlich nicht Dekoration, sondern ein Geschenk an Gott. Zu den üblichen Gottesdiensten brachten früher die Gottesdienstbesucher die Blumen als Huldigung an Gott in die Kirche. Erst in der Neuzeit wurde es aus praktischen Gründen üblich, dass Kirchendiener (Messner, Küster) Blumen für den Altar besorgen. Die Blumen, die zur Brautmesse von den Gästen mitgebracht wurden, drückten neben der Huldigung an Gott die guten Bitten aus, die man für das Paar hatte. Knüpfen Sie an diese Tradition an. Lassen Sie Blumen verbunden mit einem guten Wunsch zum Altar bringen. Mit einem Brief, den Sie der Einladung beilegen, erklären Sie diesen Brauch und motivieren die Gäste, den Blumenschmuck für den Hochzeitsgottesdienst zusammenzutragen. Tipp: Blumen zum Schluss der Brautmesse verteilen
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Bitten Sie die Gäste, je eine Blume für den Blumenschmuck mitzubringen. Hier ist ein Brief,
mit der Bitte um Blumen: "Liebe Freunde und Freundinnen! Ihr wisst, dass wir gerne vieles ganz anders machen, als es üblich ist. Deshalb werden wir auch bei unserer Hochzeit neue, ungewöhnliche Wege gehen. Wir haben den Mut, die Kirche nicht selbst mit Blumen zu schmücken. Sondern - nach einem alten, fast vergessenen Brauch - bitten wir unsere Gäste, jeweils eine Blume mitzubringen. Wir erhoffen uns, dass aus den einzelnen Blüten ein großer, bunter, vielfältiger und aussagekräftiger Strauß wird - wir sind gespannt. Jede einzelne Blüte empfinden wir als guten Wunsch für uns. Wir freuen uns schon auf das Ergebnis." Viele
liebe Grüße Sandra und Heiko
weiter zu > Die feierliche Blumenzeremonie
Die Blumenaktion - Gäste bringen eine Blume als guten Wunsch Haben Sie doch den Mut, in der Kirche mit dem Blumenschmuck vorlieb zu nehmen, den die Hochzeitsgäste mitbringen! Lassen Sie sich vom Ergebnis überraschen. Sprechen Sie schon im Traugespräch mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin über dieses Vorhaben. Vielleicht nutzt er / sie den Blumenschmuck gern für eine Aktion, die den Symbolgehalt der "Blumenspende" verdeutlicht. So läuft es ab Die "Blumenaktion" kann am Tag der Trauung so gestaltet werden: Die meisten Blumen werden unmittelbar vor dem Gottesdienst zu einem Strauß zusammengesteckt. (Überlegen Sie, wer am Altar stehen kann und die Blumen der eintreffenden Gäste in Empfang nimmt). Einige Blumen werden dann erst zu Beginn des Gottesdienstes zum Altar gebracht und dem Strauss hinzugefügt. Dies kann nach dem Einzug des Paares geschehen, nach der Begrüßung oder nach dem ersten Lied. Überlegen Sie mit den Geistlichen gemeinsam, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist. Die Blumen als Zeichen für den reichen Segen Gottes Diese symbolische Handlung ist dann schon Teil des Hochzeitsgottesdienstes und zeigt, dass man dem Paar den Segen Gottes wünscht, wie er in der Fülle der Farben und der Kraft der Blumen deutlich wird. In der Predigt kann dann auf diese symbolische Handlung eingegangen werden. Einladungskarten / Grußkarten / Menükarten / Glückwünsche / Dankeskarten - Unsere Kirche lässt da drucken: >
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Angebot von Dipl.-Päd. Pfarrer Frank Maibaum © bei: www.frank-maibaum.de / Stand: 22. Januar 2012 |